Mini-Vakuumentwässerungsanlagen bestehen, wie auch die bisher überwiegend verwendeten großen Anlagen, aus folgenden Teilen:
Mini-Vakuumstation
Vakuumkanalnetz
Vakuumhausanschlußschacht
In der Mini-Vakuumstation wird der benötigte Unterdruck für das Vakuumkanalnetz mit einer oder zwei Drehkolbenpumpen erzeugt. In der nachfolgenden Druckseite der Pumpe wird das Abwasser durch eine Druckrohrleitung bis zur vorgesehenen Übergabestelle (Kläranlage, Freigefälle- bzw. Druckrohrleitung) gedrückt . Weiterhin befinden sich in der Bauhülle Schieber, Rückschlagklappen und ein Schaltschrank mit Elektroenergiezuführung. Als Baukörper wird ein Schachtmantel aus Beton oder, beim Auftreten von oberflächennahen Grund- und Schichtenwässern, auch aus PE mit einem Durchmesser von 2.500 mm verwendet. Diese Pumpstation wird vollständig in das Gelände eingebaut.
Mini-Vakuumstation mit zwei Drehkolbenpumpen
Das sich an die Mini-Vakuumstation anschließende Vakuumkanalnetz wird nach der “Sägezahnverlegetechnik“ verlegt. Die maximale Stranglänge liegt bei 1500 m, wobei die Länge des Netzes dabei 2.000 m nicht überschreiten sollte und die maximale Anzahl der Vakuumschächte bei 25 Stück liegt. Bei hydraulisch ungünstigen Verhältnissen (z. B. ansteigendes Gelände in Richtung Pumpstation oder Querung von Entwässerungsgräben) sollte man sich unbedingt von der VAB GmbH beraten lassen. Die Leitungen werden als Verästelungsnetz verlegt.
Leitungsverlegung nach der Sägezahnverlegetechnik
Vakuumhausanschlussschächte bestehen aus einem PE-Schachtmantel mit einem Durchmesser von 500 mm. Dieser Schachtmantel ist geteilt und kann bis zu einer Tiefe der Freigefälle- zulaufleitung von Z= 1,00m.....3,00m zur Geländeoberkante verlängert werden. In diesem Teil befinden sich das Vakuumventil mit pneumatischer Steuerung, das Staurohr sowie die Notabsaugung und der Absperrschieber in der Vakuumleitung.
Hausanschlussschacht mit einem 3“ Kolbenventil
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